Petition

Aus Wiki gegen Netzzensur
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Achtung, sensibel: Server verträgt nur so 20 Mitzeichner pro Minute


Franziska Heine
todo wer kann schreiben?
Freiheit schlägt Geld: E-Petition gegen Internet-Zensur bricht alle Rekorde

Am Montag, dem 4. Mai 2009, um ca. 10:00 Uhr ist die Petition gegen Internetsperren in die Phase der Mitzeichnung getreten.
Die Petition mitzeichnen kann man elektronisch hier auf dem Bundestags-Server
Oder kurz: petition-fuer-grundrechte, petition-gegen-zensur
Man kann die Petition auch offline unterzeichnen und die Unterschriften dann an den Bundestag faxen. Super für Info-Stände. Hier ein Vordruck.

Am Freitag, dem 8. Mai 2009, um 01:15:05 Uhr unterzeichnete der 50.000ste Bürger die Petition. Screenshot. Am Dienstag, dem 16. Juni, um 02:22:44 Uhr wurde nach mehrminütigem Absturz der Datenbank schließlich mit 128.194 Mitzeichner die Grenze des bisherigen Rekordes überschritten.

Das weitere Verfahren im Petitionsausschuss wird hier gut beschrieben.

Wer nur sehen will, wie sich die Petition entwickelt, wird sich über unsere kleine Sammlung nützlicher Links zum aktuellen Stand freuen.

Mit unserer eigenen Petition hatten wir uns offenbar nicht ausreichend beeilt, dieser Ansatz ist nun wohl Archivmasse.

Inhaltsverzeichnis

Aktueller Stand

Die treffend formulierte Petition kann seit dem 4.5.2009 mitgezeichnet werden. Sie legt ein Tempo vor, das so noch nie da gewesen ist: in weniger als zwei Tagen sind bereits 50% des Quorums überschritten.

Hintergründe und -gedanken zu Serverauslastungen

Wer online seine Stimme gegenüber dem Bundestag geltend machen will, muss für Web-2.0-Verhältnisse viel Geduld und Verständnis mitbringen: Der Server kann nur ca. 20 Mitzeichner pro Minute verarbeiten, hierfür wird vielfach auf die ungeeignete Softwarebasis verwiesen - eine "aufgebohrte" Forensoftware.

Wie alles begann

(hier wären weitere Infos herzlich willkommen)

Offline-Aufrufe

Gegen Missbrauch an Kindern handeln - zeichnemit.de

Da viele Menschen, die das Internet nur selten und dann auch nur auf ausgetretenen Pfaden (Googeln, Wikipedia, Bild.de) besuchen, wäre es wichtig, sie ein bisschen auf die Gefahren von Sperren hinzustupsen.

Noch wichtiger scheint jedoch, diejenigen anzusprechen, die glauben, dass jeder kleine Beitrag gegen die bösen Sachen hilft. Stimmt ja gar nicht: Frau vdL wägt zwischen Handeln und Wegsehen ab und kommt als Familienministerin zum unerhörten Ergebnis: "Wegsehen ist besser." - wir sind anderer Meinung.

Gegen sexuellen Missbrauch an Kinden sollte gehandelt werden, wegsehen und wegschweigen wird seit Jahr und Tag betrieben und hilft den Opfern nicht, sondern deckt die Täter. Das ist auch ein wesentlicher Fehler an der Stoppschild-Politik: böses wird ausgeblendet, genau wie in vielen - nach außen piekfeinen - Familien, in denen heimlich misshandelt wird...

Ein weitere "offline-taugliches" Argument ist, dass die Sperren ein Frühwarnsystem für Täter darstellen.

Online (Promo-)Aktionen

siehe auch Seite zur Webseiten-Planung
(bitte vervollständigen, ergänzen)

Bürgerportal

  • Zeichnemit.de[1] - ein übersichtliches Mikro-Portal, das einen Einstieg zur Petition bietet.

Der erste Link geht direkt an den Server, bitte nicht unnötig stören, denn wir wissen ja, der ist schwer beschäftigt ;-)

<a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860"
title="Gegen Internet-Sperren!"><img src="http://dl.getdropbox.com/u/88889/gegeninternetsperren.png"
width="200" height="200" alt="Gegen Internet-Sperren!" /></a>

Der "Leyens Club"

Stopp-Seite.de

  • Vorschaltseite zum Einbauen in Webseiten. Zeigt, wie ein zensiertes WWW aussehen könnte. Bringt auch Netznutzern, die an der Thematik bisher weniger interessiert waren, durch Konfrontation in Berührung. Entkräftet die Haltung "Das betrifft eh nur 'böse' Webseiten".

Vorschläge für Mail-Aufruf zur Petition

Petitions-Aufruf-Mails

Was machen wir jetzt?

Eine Anregung findet sich auf der Diskussionsseite: Wagen wir den Blick übern Tellerrand!

Was machen wir dann?

Die Frage kam auf, was wir beim Überschreiten der magischen 50.000-Marke vom Stapel lassen (Ideen hier):

Weiter mobilisieren

  • Die Marke von 128193 Mitzeichnern sprengen, die beim Thema Kraftstoffsteuer aktiv wurden. Der Optimismus in diesem Ziel ist unverkennbar. Sollten die Marke aber bewältigt werden, dann ist die Botschaft: Informationsfreiheit ist mehr wert als Geld
    • Wenn es aber nicht klappt, stehen wir blöd da und müssen uns Größenwahn vorwerfen lassen. Also mit dieser Zahl bitte nicht hausieren gehen. Wenn es doch klappt ist es umso schöner.
      • Ach quatsch .. dafür stehe Ich, Christian, von MOGIS, gerade .. ist eben mein übergroßer Optimismus .. Dinge passieren häufig dardurch, dass man Ihnen eine Tür aufmacht .. die Beschäftigung mit dem Thema der Petition .. gerade auch um andere Mitpetenten zu gewinnen, macht uns stark! .. und zudem auch noch die Leute die dies tun! .. Die Petition hat so viele positive Nebeneffekte .. Das sollten wir nicht verschenken!
        • wo gibts denn mal einen kurzen, packenden Text plus Bild, den man RL-Leuten in die Hand drücken kann? (Bitte Link) --Uncopy 20:36, 7. Mai 2009 (UTC)
     Das Gleiche gibt's auch als jpg-Dateien unter:
     http://www.hostpix.de/show.php?img=3180_Seite1von4Bittelesenundweitergeben.jpg.html
     http://www.hostpix.de/show.php?img=3183_Seite2von4Bittelesenundweitergeben.jpg.html
     http://www.hostpix.de/show.php?img=3184_Seite3von4Bittelesenundweitergeben.jpg.html
     http://www.hostpix.de/show.php?img=3185_Seite4von4Bittelesenundweitergeben.jpg.html

Für "echte" Lobbyarbeit mobilisieren

  • Die Leute müssen jetzt verstehen, dass es nicht reicht, nur eine Petition zu unterzeichnen, sondern dass man "dran bleiben" muss.
  • Aufruf, ihre Wahlkreisabgeordneten zu kontaktieren. Bürgersprechstunde, anrufen, ... (keine Mails bitte, das wird nicht mehr gern gesehen).
  • to do: kleines "Regie-Script" für ein Telefongespräch mit dem Bundestagsbüro vorbereiten.

Kampagne "Wir sind das Netz"

Eine öffentlichkeitswirksame Kampagne starten mit T-Shirts, Buttons, Mütze, Schirmen usw. Cooles Logo. Leute darauf aufmerksam machen, dass das Internet nicht irgendwas abstraktes ist und vor allem keinesfalls ein Katalog zum blättern.

Webservice "Feuermelder (beta)" starten

(Idee nicht von mir)
Ein (virtueller) Feuermelder um Grundrechte-Kokeleien schnell an die Gesellschaft zu melden, die derzeit oft nur als "Online-Community" oder "Blogosphäre" bezeichnet wird

  • Mini-Oberfläche
  • Abo über Mailman
Das Bild stimmt
  • man hat natürlich Hemmungen, die Scheibe einzuschlagen, aber
  • wenns brennt, dann muss man sich überwinden → Zivilcourage
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