Internetsperren in anderen Ländern

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Norwegen

  • Kombination DNS-Sperre / Stopp-Server
  • erste staatliche Sperre dieser Art
  • Aus dem Heise-Artikel dazu:
Erwähnenswert ist, dass nicht alle norwegischen Internetprovider das System einsetzen und selbst die Kunden des ersten Polizeipartners Telenor eine Hotline anrufen können, damit ihnen ein anderer DNS-Server zugeteilt werden kann.

[Bearbeiten] Schweden

  • norwegisches System
  • Versuch, Pirate Bay auf die Liste zu setzen
  • Nach vier Jahren Erfahrung mit Internetsperren kam die schwedische Polizei zu dem Fazit: „Unsere Sperrmaßnahmen tragen leider nicht dazu bei, die Produktion von Webpornografie zu vermindern.“

[Bearbeiten] Dänemark

  • norwegisches System
  • Pirate Bay wurde auf die Liste gesetzt

[Bearbeiten] Finnland

  • norwegisches System
  • nur bei einigen Providern
  • Der Provider DNA benutzt einen transparenten Proxy
  • Fall "Matti Nikki": Sperrgegner der selbst auf der Sperrliste landet und dort immer noch drauf ist, obwohl sein Server in Finnland steht und er nicht angeklagt wurde wegen eines Vergehens. Die Polizei nimmt ihm aber einfach seit ca. einem Jahr nicht von der Liste. http://lapsiporno.info/english-2008-02-15.html
  • Laut seiner Aussage enthält die Mehrheit der blockierten Seiten kein kinderpornographisches Material. Gegen diese Seiten wird von den lokalen Behörden nicht vorgegangen.

[Bearbeiten] Niederlande

  • norwegisches System bei einem Provider (UPC), alle anderen Provider haben Mangels demokratischer Kontrolle die blacklist abgelehnt.
  • Karin Spain: Auswertung finnische Sperrliste, Anklage der Behörden da nichts gegen Kinderpornographie im eigenen Land unternommen wurde.

[Bearbeiten] Schweiz

  • System nach norwegischem Vorbild. Wie in Deutschland geplant mit Stopp-Server beim ISP.
  • Liste mit 1200 URLs wurde dem deutschen Rechtsanwalt Udo Vetter zum Kauf angeboten.

[Bearbeiten] Türkei

  • Seit 2007 werden Seiten mit kinderpornographischem, pornographischem oder drogenverrherlichendem Inhalt, sowie Seiten mit Beleidigungen des Staatsgründers Atatürk, auf DNS-Basis geblockt.
  • Geblockt wurden bisher u.a. auch Indymedia, Google Groups, und Wordpress
  • Immer noch geblockt ist Youtube (zum selber testen z.B. einfach mal den DNS-Server 195.175.39.39 verwenden)
  • Der türkische Ministerpräsident Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan bekennt öffentlich, daß er die DNS-Sperre umgeht. Quelle: Internetzensur in der Türkei - tagesschau.de

[Bearbeiten] Österreich

  • Sperrung nach "deutschem Vorbild" geplant

[Bearbeiten] Großbritannien

[Bearbeiten] Italien

  • norwegisches System
  • Neben pornographischen Seiten auch Sperrung von Glücksspiel- und Filesharing-Seiten realisiert


[Bearbeiten] Quellen

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